Lebe deinen Traum

Heute möchte ich dir ausnahmsweise mal nichts genähtes oder gebasteltes zeigen, sondern gern mal ein paar ganz persönlich Worte los werden. Ich möchte dir Mut machen an dich und deinen Traum zu glauben. Dein Ziel nicht aus dem Auge zu verlieren und dir treu zu bleiben egal ob du mit diesem Weg in irgendwelche Normen oder gesellschaftlichen Ideale passt! Ich habe es geschafft. Meine Berufung ist zu meinem Beruf geworden.

Hätte mir das jemand vor vier Jahren gesagt, dass ich mal mit Nähen mein Geld verdienen werde, hätte ich wahrscheinlich nur laut gelacht. Dass ich aus meinem ungeliebten Bürojob raus wollte war klar. Aber das wie und wohin stand vollkommen offen.

Eigentlich war ich ,um ehrlich zu sein, vollkommen planlos, weil ich so blockiert und ausgelaugt war von all diesen ungeliebten Aufgaben und Dingen die ich täglich verrichtet habe. Doch dann kam glücklicherweise mein erster Sohn auf die Welt und kurz danach zog die erste Nähmaschine hier ein. Eigentlich nur um mal einen Vorhang nähen zu können oder um kaputte Sachen zu reparieren.

Doch dabei ist es nicht geblieben. Es wurde immer wieder neues ausprobiert, dazu gelernt, geflucht, geschimpft und sich unglaublich gefreut über das fertige Ergebnis. Und plötzlich war ich wieder frei im Kopf und voller Ideen die sofort umgesetzt werden mussten. So kam dann schnell die Idee einen Blog zu schreiben und bald folgten die ersten Kleidungstücke nach eigenen Schnittmustern.

An dem Punkt war klar, dass daraus mehr werden muss als nur ein Hobby. Ich war mir ganz sicher, dass das genau meine Sache ist und ich für kein Geld der Welt wieder den Weg zurück ins ungeliebte Büro gehen werde. Ich habe viel ausprobiert, Neues gelernt und mir Nächte um die Ohren geschlagen um mein Ziel in die Tat umzusetzen.

Unterstützt hat mich dabei immer mein Mann, vor allem in technischen Dingen. Wie gut, dass er von “Fach” ist denn ohne ihn hätte ich das wahrscheinlich alles nicht umsetzen können! Und so habe ich es geschafft in rasend schneller Zeit mein kleines Unternehmen aufzubauen und mittlerweile davon Leben zu können.

Der Grund warum ich gerade heute diese Zeilen schreibe ist der, dass heute wieder einer dieser Tage war an denen mir alles über den Kopf zu wachsen scheint. Zu viel Arbeit, zu wenig Zeit, Umzugsstress und völlige Erschöpfung. An diesen Tagen frage ich mich, ob es das wirklich alles Wert ist und würde manchmal am liebsten alles wieder hin schmeißen. Denn selbständig zu sein bedeutet nun mal selbst und ständig egal ob man selber krank ist oder die Kinder krank sind.

Da ich von Natur aus ein sehr emotionaler Mensch bin ist bei mir grundsätzlich immer alles erst einmal eine Tragödie und ich möchte es hin schmeißen. Doch dann wird mir relativ schnell wieder bewusst welchen Luxus ich mir bereits erarbeitet habe. Ich kann mir meine Zeit einteilen wie ich es möchte und brauche. Ich muss niemandem Rechenschaft ablegen und kann meinen Kindern ermöglichen nicht in den Kindergarten gehen zu “müssen”. Wenn uns danach ist,nehmen wir und einfach “frei” und fahren ins Schwimmbad oder gehen auf den Spielplatz.

Was ich dir damit sagen möchte ist: Folge deiner Intuition und deinem Herzen. Fang einfach an und denke nicht zu viel darüber nach, wo die Reise hin gehen, denn das ergibt sich dann von ganz allein.

* Dieser Beitrag enthält evtl. gekennzeichnete Affiliate-Links zu Amazon. Für qualifizierte Verkäufe erhalten wir eine kleine Provision, mit der du unsere Arbeit unterstützt.

1 Kommentar zu „Lebe deinen Traum“

  1. Brigitte Großimlinghaus

    Danke, liebe Julia, für Deine Ermutigung und Deine Offenheit! Ich bewundere überhaupt, dass Du das alles schaffst, was Du schaffst! Und jetzt sagst Du, dass Dir das alles nicht immer so leicht fällt und Du auch das Gefühl kennst, dass alles über Dir zusammenbricht aber das hindert dich nicht. Toll!
    Ich hab zu der Zeit, als meine Kinder (3) klein waren auch mit demNähen angefangen und es ist mir so über den Kopf gewachsen, dass ich es wieder aufgegeben habe. Um so mehr freue ich mich, dass ich jetzt für 3 Enkelkinder nähen kann, denn ich habe es letztlich doch nicht ganz aufgegeben. Und wenn ich nicht mehr berufstätig sein werde, erfülle ich mir mit “mehr davon” und hoffentlich auch einem Blog (weiß aber noch gar nicht, wie das geht) einen Traum!
    Liebe Grüße Dir!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Send this to a friend