Lisa und Phil lieben das Reisen und haben ihre beiden Elternzeiten genau dafür genutzt. Die Welt mit und für ihre beiden Kindern Frieda und Paul zu entdecken sollte das größte Abenteuer ihres Lebens werden. Wie immer in meinen Vanlifestorys, habe ich auch in dieser Folge wieder ein paar Fragen gestellt, die mir die zwei beantwortet haben

Lisa und Phil nutzen ihre Etternzeit genau dafür, wofür man sie eigentlich auch nutzen sollte: intensiv Zeit mit den eigenen Kindern verbringen. Und so haben sich erst zu dritt und nach der Geburt ihres Sohnes dann zu viert auf den Weg gemacht, die Welt zu bereisen.

Nach ihrem coronabedingten Zwischenstopp in Deutschland sind die beiden mit ihren Kindern endlich wieder auf Tour und erkunden nun, nachdem sie den Rest der Welt schon bereist haben, endlich Europa. Auf Instagram kannst du ihrem Abenteuer durch die Welt folgen.

Seid wann seid ihr unterwegs und mit wie vielen Kindern reist ihr? 

Wir, das sind Lisa & Phil, sind seit Juni 2019 unterwegs und reisen mit 2 Kindern Frieda und Paul (3 Jahre und 1 Jahr) und seit Kurzem unserer Königspudeldame Wilma. 

Was waren oder sind eure Beweggründe für so ein doch eher unkonventionelles Leben?

Wie lieben das Reisen, sind ohne Kinder schon sehr viel gereist und nutzen unsere Elternzeit schon zum zweiten Mal dazu, um diese ganz spezielle Zeit an wunderschönen Orten zu verbringen. Entgegen vieler Annahmen dürfen in Deutschland beide Eltern bis zu 3 Jahre gleichzeitig Elternzeit nehmen. Wir nehmen davon 2 Jahre in Anspruch und verbringen sie auf Reisen. 

Welche Länder habt ihr bereits bereist? Wo hat es euch am besten gefallen und warum?

Gestartet sind wir in Europa und haben Freunde in Holland, Belgien, der Schweiz und Schottland besucht.  Über Island ging es nach Kanada. 

In Kanada haben wir einen alten Camper gekauft und hauptsächlich Bristish Columbia und dann die Westküste der USA unsicher gemacht. Nach 4 Monaten haben wir unseren Camper schweren Herzens verkauft. Kanada war definitiv ein Highlight unserer Reise, denn die Leute sind unheimlich gastfreundlich und die Natur atemberaubend. 

Mit dem Flieger sind wir dann nach Mexiko, Costa Rica, Panama und schliesslich nach Kolumbien gereist, wo wir unsere Fernreise vorerst durch Corona beenden mussten. Kolumbien hat uns sehr positiv überrascht, das Land ist super kinderfreundlich, bunt und liebenswert.

Den Plan nach Australien zu Fliegen haben wir verworfen und uns stattdessen auf den Weg nach Deutschland gemacht. 

In Deutschland bot sich die Möglichkeit, einen Camper innerhalb der Familie zu erwerben. Wir haben die Chance ergriffen und sind seit Juni in Deutschland, Polen und Tschechien unterwegs. Zur Zeit sind wir in Österreich unterwegs und langsam auf dem Weg nach Süden um den Winter im Warmen zu verbringen. 

Welche Reiseziele stehen noch auf eurer Bucketlist?

Wir finden, dass die Liste immer länger wird, je mehr wir unterwegs sind. Meistens besuchen wir Orte nicht doppelt, aber manche kommen doch wieder auf die Bucketlist, wie Hawaii, Mexiko oder Australien. Auf dem Weg dahin würden wir gerne Israel, Namibia und Mauritius, Japan und Südkorea bereisen. Jetzt bereisen wir aber erstmal Europa und wollen nach Slowenien, Kroatien, Italien, Portugal und Spanien. 

Was war euer schönster Reisemoment?

Wir dürfen so viele schöne Momente erleben, aber was wie niemals vergessen werden ist, als uns die kanadische Familie, bei der wir den (nassen) Camper gekauft haben eingeladen hat, bei ihnen im Gästezimmer zu wohnen, bis die Renovierung abgeschlossen ist (es hat 3! Wochen gedauert). Diese Art der Gastfreundschaft hat uns tief berührt und geprägt. 

Wohnwagen oder Wohnmobil? Wie reist ihr und warum habt ihr euch genau dafür entschieden?

Wir reisen mit dem Wohnmobil, eher aus Zufall als aus Überlegung. Wir konnten unser Wohnmobil innerhalb der Familie erwerben und haben es dankbar so angenommen, wie es ist und sind sehr zufrieden. 

Was muss unbedingt mit auf die Reise?

Der Espressokocher!

Was war das bisher grusligste Erlebnis auf eurer Reise?

Frieda ist auf Bali im Bad ausgerutscht und mit dem Auge auf eine Kante gefallen. Sie hatte einen „Cut“ und es hat super doll geblutet. An diesem Abend sind wir gerade auf dem Land hinter Ubud angekommen und das nächste Krankenhaus war weit entfernt. Wir sind noch nachts zurück nach Kuta gefahren und haben sie am nächsten Tag in einem australischen Krankenhaus unter Narkose nähen lassen müssen, wozu wir sie alleine im OP lassen mussten. Sowas kann immer passieren, aber im Ausland ist es definitiv noch herausfordernder. 

Euer ultimativer Campertipp? 

Gleich das Geschirr abspülen! Kriegen wir nicht immer hin, aber wenn sich die Berge stapeln und die Schränke leer sind, die Kinder Hunger rufen, macht das Spülen keinen Spass mehr, verbraucht mehr Wasser (weil alles eingetrocknet ist) und es dauert länger. 

Möchtest du noch mehr tolle Menschen kennenlernen, die ihr Glück auf Reisen gefunden haben?

In meiner neuen Beitragsreihe Vanlife Familien im Interview erfährst du mehr über die Beweggründe und das Leben auf Reisen, in meiner Beitragsreihe Starke Frauen stelle ich dir tolle Frauen und ihre Projekte vor und in unserem Reiseblog findest du noch jede Menge weitere Beiträge rund ums Reisen.

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