Wenn du dich das erste mal mit dem Thema Babytrage beschäftigst, hast du vielleicht noch keinen richtigen Durchblick. Warum wir auf unserer Reise nicht mehr auf die Babytrage verzichten wollen, welchen unterschiedlichen Systeme es gibt und worauf du sonst alles bei der Verwendung einer Babytrage achten musst liest du im Beitrag.

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Sommerzeit ist Urlaubszeit. Reisen mit Baby bedeutet aber nicht einfach nur einen kleinen Koffer zu packen und in den Flieger zu steigen, sondern gleicht schnell einem kompletten Umzug. Um die Reise trotzdem stressfrei gestalten zu können, ist eine gute Vorbereitung hilfreich. Oftmals gibt es bereits Babyausstattung vor Ort und du kannst getrost einige Dinge zu hause lassen. Wenn dein Baby sensibel auf verschiedene Windelmarken reagiert solltest du hier am besten einen ausreichende Vorrat mitnehmen, um keinen wunden Po im Urlaub zu riskieren.

Ein weiterer unverzichtbarer Punkt auf deiner Urlaubspackliste sollte eine Tragehilfe sein. Über Stock und Stein, am Strand oder in den Bergen. Es gibt viele Orte auf Reise, an denen es nützlich ist, sein Baby zu tragen. Wir haben, wie auch bereits bei unseren beiden großen Kindern ein Tragetuch, eine Trage und einen Kinder- bzw. Bollerwangen dabei. Alle drei Möglichkeiten, sein Baby zu transportieren, habe ihre Vor- und Nachteile. Es gibt für uns aber einen Favoriten, den ich dir gern etwas genauer vorstellen möchte.

Warum ist es sinnvoll sein Baby im Urlaub zu tragen?

Die Welt zu erkunden ist für dein Babys nicht weniger aufregend als für dich. Geborgen an Mamas oder Papas Körper ist dein Baby den vielen Reizen der neuen Umgebung weniger ausgesetzt. Viel Neues lässt sich so entspannter erkunden und falls nötig kann sich dein Baby jederzeit ankuscheln und zurückziehen. Und natürlich profitierst auch du davon, wenn dein Kind trotz der unbekannten Umgebungen schnell und ruhig einschläft, weil es im vertrauten Tragetuch in den Schlaf gewiegt wird.

Aber nicht nur die Geborgenheit macht die Trage so besonders, sondern auch die Wegbarkeit. Den in den Bergen gibt es  nur selten kinderwagentaugliche Wanderrouten. Am Strand versinkt der Kinderwagen im Sand. Die Stadt- oder Hafenrundfahrt hat oft nur beschränkte Plätze für Kinderwagen und bei vielen anderen Sehenswürdigkeiten verhält es sich ähnlich. Manche sind sogar überhaupt nicht mit Kinderwagen zugänglich. Hier ist man mit dem Baby vorm Bauch oder auf dem Rücken einfach deutlich flexibler.

Wie du die richtige Tragehilfe findest

Wenn du dich das erste mal mit dem Thema Babytragen beschäftigst, hast du vielleicht noch keinen richtigen Durchblick. Es gibt viele Hersteller und unterschiedliche Tragesysteme, welche dir ermöglichen dein Baby unkompliziert zu tragen. Aber nicht nur verschiedene Formen und Farben machen den Unterschied. Der für mich ausschlaggebendste Punkt ist aber das Material, aus dem die Tragehilfe hergestellt wird.

Ich habe bereits einige Tragen ausprobiert und halte nur Tragen aus echtem Tragetuchstoff für wirklich sinnvoll. Sie sind einfach flexibler und passen sich am besten an Babys Rücken an. Die richtige physiologische Haltung kann mit einer Trage aus Tragetuchstoff am besten eingenommen werden. Das Baby sollte in der sogenannten M-Position, in der Anhock-Spreiz-Haltung, getragen werden, damit der Rücken rund wird und und unnötige Belastungen der Hüftköpfe sowie der Wirbelsäule vermieden werden.

Die unterschiedlichen Tragesysteme

Im Groben kann man sagen, dass es zwei verschiedene Tragesysteme gibt: Das Tragetuch, das einfach gewickelt und verknotet wird und die bereits „fertige“ Babytrage aus verschiedenen Materialien. Was am Ende bevorzugt wird, ist reine Geschmackssache.

Das klassische Tragetuch – flexibel aber das Binden will gelernt sein

Durch die verschiedene Bindeweisen kann das Tragetuch perfekt an dich und dein Baby angepasst werden. Allerdings erfordert es etwas Übung das Tuch korrekt zu binden. Dafür wächst das Tuch mit und passt auf jede Körpergröße, wenn du beim Kauf auf eine ausreichende Länge achtest.

Die klassische Babytrage als Halfbuckle oder Fullbuckle

Die Begriffe Halfbuckle und Fullbuckle beschreiben die Anzahl der Schnallen mit der die Trage befestigt wird. Eine Vollschnallen-Trage, auch Fullbuckle genannt, wird sowohl an der Hüfte als auch an den Schultern mit Schnallen befestigt. Eine Halfbuckle Trage wird an den Schultergurten gebunden und nur an der Hüfte mit einer Schnalle geschlossen.

Mein persönlicher Favorit ist die Halfbuckle Trage. Gerade wenn die Trage von mir und meinem Mann benutzt wird, müssen die Träger nicht jedes mal neu eingestellt, sondern können einfach gebunden werden.

Die Babytrage TaiTai von Kokadi

Die TaiTai von Kokadi ist aus kuscheliger Viskose (aus Bambus-Zellstoff) und hochwertiger Bio-Baumwolle gewebt. Dadurch eignet sie sich sowohl für Neugeborene als auch für größere Kinder. Die gepolsterten Träger machen die Tragehilfe sehr komfortabel und entlasten den Rücken.

Bei Kokadi werden alles Babytragen aus hochwertigen Materialien wie Bio-Baumwolle gefertigt und in Europa handgenäht. Der breite Steg kann individuell angepasst werden, dadurch ist die Trage lange verwendbar. Eine Tragehilfe ist platzsparend, flexibel und universell einsetzbar. Sie ist sozusagen der Kinderwagen für die Tasche.

Die richtige Kleidung beim Tragen im Sommer

Am besten bleibst du mit deinem Kind möglichst im Schatten und meidest vor allem die Zeit, in der die Sonne am stärksten scheint. In erster Linie schützt du dein Kind mit seiner Kleidung vor der Sonne. Leichte, helle Kleidung aus Baumwolle schützt am besten vor der Sonneneinstrahlung. Hosen und Oberteile aus Wolle-Seide reguliere die Temperatur.

Generell gilt, dass die Trage bereits eine Kleidungsschicht ersetzt. An sehr heißen Tagen kannst du eine Hose auch durch Stulpen ersetzen. Achte in jedem Fall darauf, dass dein Kind nicht zu dick eingepackt ist. Wenn du mit einem Tragetuch trägst, wähle möglichst eine Bindeweise, die einlagig um das Kind herum verläuft.

Hast du noch Fragen rund um das Tragen mit Babytrage? Dann immer her mit deiner Frage in den Kommentaren.

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