5 Tipps Schwangerschaftsübelkeit

5 Tipps die wirklich gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen

Gerade die ersten Wochen einer Schwangerschaft können, neben der großen Freude über das baldige neue Familienmitglied, auch einige Herausforderungen mit sich bringen. Ich hatte diesmal sehr stark mit Schwangerschaftsübelkeit zu kämpfen. Zum Glück gibt es einige Hausmittel, die ganz gut dagegen helfen.

Wie du vielleicht mitbekommen hast, hat es mich in dieser Schwangerschaft ziemlich heftig erwischt. Ich war die ersten Wochen von extremer Übelkeit geplagt und bin auch vor dem Übergeben nicht verschont geblieben. Das kannte ich aus meinen letzten Schwangerschaften glücklicherweise gar nicht, denn ich hatte, bis auf gelegentliche leichte Schwangerschaftsübelkeit oder ein flaues Gefühl im Magen, wirklich kaum Probleme.

Diesmal war es anders. Kurz nach dem positiven Test hat es angefangen. Neben dieser lähmenden Müdigkeit wurde mir übel. Und das nicht nur am Morgen sondern gleich den ganzen Tag. Mein Appetit ging verloren und ich wollte am liebsten einfach gar nichts mehr essen. Schon beim Öffnen des Kühlschrankes hat es mich zeitweise gewürgt. Kein Spaß. Vor allem nicht, wenn man gefühlt ständig Essen zubereiten muss für den Rest der Familie.

Gerüche sind oft der Auslöser

Besonders schlimm waren bei mir verschiedene Gerüche wie Kaffee, Zigarettenrauch oder Parfum. Wir hatten auf einem Campingplatz ein Camperpärchen neben uns in einem Zelt, die es beide sehr gut mit ihrer Körperhygiene meinten und jeden Morgen sehr viel Duft verwendeten, der natürlich prompt in unseren Wohnwagen einströmte und sich fest setzte. Ich habe gelitten. Wirklich sehr.

Die Hormone fahren Achterbahn

Deine Hormone befinden sich auf einer Achterbahnfahrt.  Es geht auf und ab und das im wahrsten Sinne des Wortes. So eine Schwangerschaft ist eine wahnsinnig große Umstellung für den Körper und das braucht vor allem eins: Zeit. Nicht umsonst heißt es, dass es eben die ersten zwölf Wochen braucht, bis man so richtig in seiner Schwangerschaft angekommen ist. Aus eigener Erfahrung und zwei vergangen Schwangerschaften kann ich dem definitiv nur zustimmen. Auch wenn man es am Anfang kaum glauben mag aber nach den berühmten zwölf Wochen wird es tatsächlich besser.

Was hilft gegen die Schwangerschaftsübelkeit?

Ich hatte zwar das Glück “nur” unter starker Übelkeit zu leiden und nicht auch noch regelmäßig erbrechen zu müssen (Hier sollte man auf jeden Fall seinen Arzt oder seine Hebamme um Rat fragen.) aber geholfen in dem Sinne, dass die Übelkeit verschwindet, hat bei nicht viel. Es gab aber einige Dinge, die die Schwangerschaftsübelkeit etwas gelindert haben und das ist ja schon mal ein Anfang.

Hier also ein paar Tipps, die gegen die Übelkeit in der Schwangerschaft helfen können:

Zitronenwasser

Meine obligatorisches Zitronenwasser am Morgen trinke ich ja schon sehr lange. Jetzt in der Schwangerschaft aber noch viel mehr. Am besten ist es, bereits morgens, direkt nach dem Aufstehen ein großes Glas lauwarmes Wasser mit einem Schuss Zitrone zu trinken. Weil mir normaler Zitronensaft zu sauer ist bevorzuge ich einen Tropfen Zitronenöl. Der frische Geschmack lindert sofort das flaue Gefühl im Magen.

Zitroneöl

Ingwer

Ebenfalls gut gegen Übelkeit helfen Ingwertee oder Ingwerwasser. Hierzu brühst du dir einfach ein paar Scheiben frischen Ingwer mit einem Kräutertee zusammen auf. Achte allerdings drauf, den Tee nicht zu lange ziehen zu lassen, da er sonst schnell unangenehm scharf werden kann. Alternativ kannst du auch einige Stückchen geschälten Ingwer in eine große Wasserflasche geben und über den Tag verteilt trinken. Wenn dich hier die Schärfe stört, kannst du ebenfalls Ingweröl verwenden. Eine weitere Möglichkeit ist es kandierten Ingwer zu essen, wobei dieser durch den hohen Zuckeranteil nur in Maßen hilft.

frische Luft

Klingt logisch aber meisten ist ja das letzte woran man denkt, wenn es einem nicht gut geht, einen ausgiebigen Spaziergang zu machen. Ich konnte mich in den ersten Wochen auch wirklich nur schwer aufraffen und lag eigentlich bei jeder Gelegenheit im Bett. Die freien Minuten sind mit kleinen Kindern ja eh schon rar genug und ich habe jede Minute genutzt um mich auszuruhen. Allerdings war das für meine oder besser gegen meine Übelkeit nicht unbedingt immer förderlich. Ein ausgiebiger Waldspaziergang, gleich am Morgen, hingegen hat meinen Kreislauf in Schwung gebracht und meinen, eh schon viel zu niedrigen Blutdruck, wieder etwas reguliert, was sich natürlich auch positiv auf die Übelkeit ausgewirkt hat.

kleine Snacks für Zwischendurch

Für mich ist es wichtig immer wieder zwischendurch einen Kleinigkeit, wie einen Apfel, eine Banane oder einen Müslieriegel zu essen, um gar nicht erst in ein richtiges Hungerloch zu fallen. Denn ist der Blutzuckerspiegel erst mal im Keller, wird es einem schnell noch übler, als es ohnehin schon ist. Ich hatte dann zwar jedes mal großen Hunger, konnte aber nichts Essen, weil mit so übel war. Und je weniger ich gegessen habe, um so übler wurde mir. Ein Teufelskreis, dem man auf jeden Fall vorbeugen kann, in dem man immer einen kleinen Snack dabei hat.

verzichte auf zu fettiges oder süßes Essen

Wer jetzt denk, ich ernähre mich immer nur gesund, dem kann ich nur schallendes Gelächter entgegen bringen. Gerade ist in der Schwangerschaft geht oft der Appetit mit mir durch und ich laufe wie ferngesteuert durch den Supermarkt, um das ungesundeste vom ungesunden einzukaufen. Natürlich sollte man immer auf eine ausgewogenen und gesunde Ernährung mit einem hohen Rohkostanteil achten aber dennoch haben, in dieser besonderen Zeit, Heißhungerattacken ihren Platz und dürfen sein. Dennoch habe ich festgestellt, dass es ratsam ist auf zu fettige oder zu süße Dinge zu verzichten. Denn oft ist einem danach, auch im nicht schwangerem Zustand, schon übel.

Hast du auch noch Tipps, die gegen die Schwangerschaftsübelkeit helfen?

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