Organisation als Mama

Gut organisiert ist halb gearbeitet – so organisiere ich meinen Arbeitsalltag als Mama

Kennst du den täglichen Struggle als Mama Kind, Karriere und Haushalt unter einen Hut zu bekommen? Es ist nicht immer leicht keine Frage aber mit ein bisschen Struktur lässt sich der Alltag gleich viel leichter wuppen. Wie ich mich organisiere verrate ich dir in diesem Beitrag.

Immer wieder werde ich gefragt, wie man es schafft, selbständig zu sein und zwei kleine Kinder zu haben. Den Sprung in die Selbständigkeit habe ich auch noch unter, ich nenne es mal erschwerten Bedingungen, gewagt. Mein Mann zu diesem Zeitpunkt nicht an unserem Wohnort gearbeitet und unser zweites Kind war gerade einmal wenige Monate alt.

Viele Frauen, wollen oder müssen nach der Geburt ihres Kindes wieder arbeiten. Ich bin sehr gern Mama und verbringen gern viel Zeit mit meinen Kindern aber ich bin eben auch sehr gerne Kreativ und möchte meine eigenen Ideen umsetzten. Mama sein ist ein Fulltimejob, das weiß ich nur zu gut, da unsere Kinder keine Betreuungseinrichtungen besucht haben. Es ist schwierig für viele Mamas das Gleichgewicht zu finden, zwischen Mutter-sein und sich selbst zu verwirklichen. Das eine beinhaltet das sich-weiterhin-sorgen-und-kümmern um dein Kind.

Das andere bezieht sich auf dich und das was du noch erreichen möchtest im Leben! Etwas, was du für Dich tust, Deine Mitte und Dein Selbst. Gerade für uns Mütter ist es manchmal schwierig das Denken an die Kinder sein zu lassen oder sich auf sich selbst zu besinnen. Denn wir Mütter sind meist immer noch diejenigen, die sich kümmern. Auch wenn heutzutage Väter mit Kinderwagen auf dem Spielplatz keine Seltenheit mehr sind.

Meine Grundeinstellung zur Arbeit

Einer der wichtigsten Punkte den Job und die Familie miteinander zu vereinbaren, ist- und das ist wahrscheinlich der allerwichtigste Punkt- dass mir meine Arbeit sehr viel Spaß macht und keine Last ist.  Ok, bis auf den Papierkram. Den finde ich wirklich lästig. Aber solche Aufgaben kann man ja zum Glück abgeben. Ich liebe es neue Ideen umzusetzen, zu planen, zu organisieren und einfach kreativ zu sein. Mit dieser positiven Grundeinstellung fällt es einem wesentlich leichter bis spät abends zu arbeiten, sehr früh aufzustehen und jedes kleine Zeitfenster zu nutzen um ein Projekt fertig zu stellen.

freie Zeiteinteilung

Eine für mich entscheidende Rolle spielt die freie Zeiteinteilung. Da ich nicht direkt mit Kunden zusammen arbeite du nur relativ wenige feste Termine habe, kann ich mir meine Zeit fast vollständig frei einteilen. Ich kann es so sehr gut händeln, wenn ein Kind krank wird oder wir spontan Lust auf einen Ausflug haben. Ich kann meine Arbeitszeiten jederzeit flexibel an die Bedürfnisse meiner Familie anpassen. Natürlich habe ich auch Tage an den ich das Gefühl habe absolut nichts zu schaffen aber ich denke das kennt jeder. Wenn man sich nämlich mal aufschreibt was man den ganzen Tag so getan hat, kommt man relativ schnell zu dem Entschluss, dass es doch eine ganze Menge war was man so nebenbei gewuppt hat.

Zwei-Schichten-System

Da mein Mann inzwischen auch selbständig von überall arbeiten kann, haben wir für uns das Zwei-Schichten-System eingeführt. Das heißt in der Regel arbeitet einer Vormittag und der andere Betreut die Kinder. Am Nachmittag tauschen wir dann. Wenn die Kinder abends im Bett sind arbeiten wir dann meistens nochmal zusammen. Ost ist das auch die Zeit in der wir wichtige organisatorische Dinge sprechen, da wir tagsüber meistens nicht dazu kommen. Ja, wir verzichten also auf den gemütlichen Fernsehabend und widmen uns lieber unseren Projekten. Natürlich gibt es auch freie Abende oder wir schlafen mit den Kindern ein. Aber generell ist der Abend für uns wertvolle Arbeitszeit. Kleinigkeiten, wie Emails beantworten oder beispielsweise Kommentare beantworten, erledigen wir auch mal zwischendurch, wenn die Kinder gerade anderweitig beschäftigt sind. Wichtig finde ich auch seine Daten immer gut organisiert und jederzeit abrufbar zu haben, damit eben genau solche Lücken zwischendurch sinnvoll nutzen.

Arbeitszeit ist keine Haushaltszeit

Zuhause zu arbeiten ist natürlich nicht immer nur leicht. Hier noch schnell den Geschirrspüler ausräumen und da eine Waschmaschine befüllen. Da muss man dann ganz klar Prioritäten setzen und konsequent sein. Wenn du nicht zuhause bist, würde der Haushalt auch liegen bleiben.

Mama achte auf dich!

Gerade wenn man selbständig ist, läuft man schnell Gefahr zum Workaholic zu werden. Wenn einem dann die Arbeit auch noch Spaß macht, vergisst man oft sich trotzdem notwendige Pausen zu gönnen.

Energie und Kreativität gehören zum Wiederanfang dazu. Gerade bei der Gratwanderung zwischen Kindern und Job musst du deshalb besonders gut auf dich aufpassen.

Diese Dinge helfen dir besser auf dich zu achten:

  • Ausgleich schaffen durch Sport, Yoga oder Treffen mit Freunden
  • gute Ernährung
  • trotz viel Arbeit ausreichend Schlaf
  • Ruhephasen: mal anhalten, sich des Momentes bewusst werden, tief atmen, in den Himmel schauen
  • Perfektionismus ablegen: niemand ist perfekt, weder eine Unternehmerin, noch eine Mutter
  • Achtsamkeit: achte auf Dich und darauf, dass Du es nicht immer allen anderen recht machst

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