Im zweiten Teil meiner Beitragsserie “Starke Frauen”, welche ab jetzt regelmäßig auf meinem Blog erscheint, möchte ich dir eine tolle Fotografin vorstellen, die nach ihrer Elternzeit den Schritt in die Selbständigkeit gewagt hat und so aus ihrer Leidenschaft ein erfolgreiches Business gestartet hat.

Heute geht es weiter mit dem zweiten Teil meiner Beitragsserie “Starke Frauen”, in dem ich dir Karolin von Motherhood Photography vorstellen möchte. Ähnlich wie bei Sabrina aus Teil 1, ist ihr während der Elternzeit ist klar geworden, dass sie nicht wieder zurück in den alten Job möchte und hat es gewacht sich mit ihrer Leidenschaft, der Fotografie, eine Selbständigkeit aufzubauen. Über diesen Weg haben auch wir zueinander gefunden, denn sie hat wunderschöne Bilder von mir und meinem Sohn gemacht.

Bild: Motherhood Photography

Wer bist du, wie viele Kinder hast du und wie hast du dich selber in deinem jetzigen Alter gesehen BEVOR du Kinder hattest?

Ich bin Karo, bin 31 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und unserem drei Jahre alten Räuberjungen auf einem kleinen Dorf bei Jena. — Ich dachte immer, ich würde schon mit 21 Jahren Mama werden. Demnach müsste ich jetzt ein 10 Jahre altes Kind haben.

Ich glaube, ich hatte nie eine konkrete Vorstellung ans Älterwerden; in meinen Zukunftsträumen sah ich mich immer jung. Aber ich hatte immer eine Vorstellung davon, welche Menschen an meiner Seite sein sollten. Ein Partner, der mich aufrichtig liebt, Freunde, die mich schätzen, und Kinder, die mit mir lachen und gern mit mir spielen.

Was ist dein Herzensbusiness mit dem du deine Unabhängigkeit erreicht hast oder erreichen möchtest?

Die Fotografie! — Die Fotografie, meine ganz große Leidenschaft, begleitet mich schon mein halbes Leben. Als ich jedoch nach der Elternzeit wieder meine „alte“ Tätigkeit als Heilpädagogin in einem Kindergarten aufnahm, merkte ich, dass ich gern dieses Hobby, das es bis dahin war, zu meinem Beruf machen möchte.

Ich probierte vieles aus, spürte aber sehr schnell, dass das Thema Mama-Werden und Mama-Sein — eingerahmt in natürliche Familienfotografie — mich unglaublich fesselt. Das hat sehr viele Gründe, die ich an dieser Stelle gar nicht alle aufzählen kann. Eine ganz große Rolle spielt auf jeden Fall das Thema Loslassen für mich, weil es mir selbst so unendlich schwer fällt, meinen Räuber loszulassen und Vertrauen zu haben. In ihn, aber vor allem auch in mich.

Bild: Motherhood Photography

Geht dein Kind in eine Betreuungseinrichtung?

Nein, aktuell nicht. — Wir hatten den Sohn nur halbtags im Kindergarten angemeldet, aber seit dem Gruppenwechsel mochte er den Kindergarten nicht mehr. Da er irgendwann bei jedem Abschied bitterlich weinte, haben wir uns erst einmal entschieden, zu „pausieren“ und ihn abzumelden.

Ich habe ihn gern zu Hause, merke aber auch, dass ich an manchen Tagen mit meiner Arbeit nicht hinterher komme, was mich dann auch nicht zufrieden macht. Daher probieren wir ab September noch einmal unser Glück in einem anderen Kindergarten, der deutlich kleiner und familiärer ist. Auch nur halbtags für maximal zwei bis drei Stunden. Ich bin gespannt, ob er sich dort wohl fühlen wird. — Falls nicht, kriegen wir das sicher auch irgendwie hin.

Wann ist dir klar geworden, dass du nicht den Weg der breiten Masse gehen möchtest?

Das ist eine gute Frage. Was ist schon der Weg der breiten Masse?! — Ich habe nach der Geburt und währen der Elternzeit gespürt, dass sich meine Werte verändert haben. Ich wollte vor allem zeitlich flexibler sein und mein Arbeitsleben an meine Familie anpassen und nicht umgekehrt. Ich wollte, dass sich Arbeit nicht wie Arbeit anfühlt, sondern wie etwas, worauf ich mich jeden Tag freue. Und ich wollte gern, dass ich diese Freude an andere zurück geben kann, ihnen etwas von mir schenken kann.

Bild: Motherhood Photography

Welche alten Glaubenssätze hindern dich manchmal und wie wirst du sie los?

Schon bevor ich aktiv an meinem Herzensbusiness Motherhood Photraphy, wie du es so schön beschreibst, gebastelt habe, habe ich mich mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und viel mit mir bzw. an mir gearbeitet. Wirklich geholfen hat mir dabei übrigens das Buch „Das Kind in dir muss Heimat finden“ von Stephanie Stahl. — Alle negativen Glaubenssätze, die ich entdecken konnte, führten mich letztlich immer wieder auf DEN EINEN Glaubenssatz zurück: „Du bist nicht (gut) genug.“

Wenn dieser Glaubenssatz mal wieder die Kontrolle über mich übernimmt, nehme ich mir Zeit und fühle dort hin, wo es weh tut. Ich stelle mich meiner Angst und werfe Licht auf sie, um ihr den Schatten zu nehmen. Was mir wirklich gut hilft, ist, meine Gedanken mit der Hand aufzuschreiben und miteinander zu verknüpfen. Und dankbar zu sein; mich also auf das zu besinnen, was ich (erreicht) habe, was mich bereichert.

Was möchtest du anderen Müttern, die vielleicht auch gerade an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen mit auf den Weg geben?

Bleib’ bei dir und vergleich’ dich nicht mit anderen. — Ich denke, es kann schön sein, sich inspirieren zu lassen und Ideen für eigene Projekte zu sammeln. Gleichzeitig bin ich davon überzeugt, dass es für langfristigen Erfolg unbedingt notwendig ist, etwas einzigartiges aus sich selbst heraus zu schaffen, das ganz dem eigenen Wesen entspricht. Damit es sich wirklich „rund“ und „richtig“ anfühlt.

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