Was Dankbarkeit und Glück miteinander zu tun haben? Mehr als du vielleicht denkst. Deswegen möchte ich dir in diesem Beitrag zeigen, wie du mit drei einfachen Übungen zu einem glücklicheren Menschen wirst. Und dazu gibt es noch ein paar Bilder von meinem Schnittmusters Shirt Venla zu sehen.

Die letzten Tage haben mich nachdenklich gemacht. Nachdem mein kostenloses Schnittmuster Abigail online gegangen ist, habe ich ganz viele liebe Kommentare und Nachrichten bekommen. Es waren aber auch einige, nicht so nette Nachrichten dabei. Mails und Kommentare, die mich zu dieser Frage geführt haben:

Warum fällt es uns so schwer dankbar zu sein?

Liegt es an der materialistischen Gesellschaft, in der wir jeden Tag erzählt bekommen, was wir noch nicht haben und dementsprechend dringend bräuchten? Oder wodurch entwickelt sich diese tiefe Unzufriedenheit vieler Menschen?

Bild: Schnittmuster Shirt Venla

Konsum als Feind der Dankbarkeit

Die Konsumfalle lauert an jeder Ecke, und ja auch ich bin nicht immer gefeit davor. Ich hinterfrage sehr viel mehr als noch vor einigen Jahren aber trotzdem erwischt es mich manchmal. Auf keinem Werbeplakat steht “Kaufe heute nichts!” und es werden auch keine Bilder in Magazinen gezeigt die dir vermitteln “Du bist gut so wie du bist”. Ganz oft definieren wir uns über Produkte, die das Leben in keiner Weise glücklicher machen. Meistens sind sie sogar zusätzlicher Ballast, der das Leben noch komplizierter macht.

Bild: Schnittmuster Shirt Venla

Ich denke, wir können tiefe Dankbarkeit unabhängig von äußeren Umständen empfinden. Dankbarkeit ist eine innere Haltung, die genau wie ein Muskel trainiert werden kann. Es ist eine neue Gewohnheit, die wir erlernen können genauso wie es möglich ist alte, vielleicht nicht so schöne Gewohnheiten abzulegen.

Stell dir doch mal die einfache Frage: Wofür bin ich dankbar?

Hör einfach mal in dich hinein. Ich bin mit sicher, dir werden mindestens drei Antworten einfallen. Ich bin dankbar für meine Gesundheit, meine Familie, die wunderbaren Menschen in meinem Leben, dafür, dass ich in Freiheit lebe und mir jeden Tag so gestalten kann, wie ich es möchte.

Wofür ich aber in besonderem Maße dankbar bin ist, die Erkenntnis, dass alles nur eine Einstellung oder Sichtweise ist. Ich kann mich ganz bewusst für das halb volle oder das halb leere Glas entscheiden. Meine nun fast siebenjährige Jogapraxis hat mir da sehr geholfen und mir einige Erkenntnisse gebracht.

Wenn wir uns auf das fokussieren was wir haben und nicht darauf was uns fehlt, können wir plötzlich glücklich sein. Wertschätzung für die einfachen Dinge im Leben, sich selbst und anderen Menschen gegenüber zu finden ist schon beinahe ein Patentrezept um ein erfülltes Leben zu führen.

Bild: Schnittmuster Shirt Venla

Mit diesen Übungen machst du Dankbarkeit zu deiner Gewohnheit

  1. Sei dankbar für diese Erde: Was ist der wunderschönste Ort, an dem du jemals gewesen bist? Siehst du ihn gerade vor deinem inneren Auge? Wertschätzung für unsere Welt, mit all ihrer Schönheit bringt dich wieder in Kontakt mit deinen Wurzeln und erdet dich.
  2. Dankbarkeitstag: Lege einen Tag in der Woche fest, an dem du einem guten Freund oder lieben Menschen von Herzen dankbar bist. Nimm dir ein Blatt Papier und schreibe alles auf, was dir einfällt. Was hat diese Person schon Gutes für dich getan? Welche Eigenschaften liebst du besonders an ihr? Wenn du möchtest, kannst du deine Danksagung nun der Person übermitteln. Deiner Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.
  3. Positive Rückschau: Notiere dir jeden Abend, vor dem Schlafen gehen, mindestens drei Dinge für die du an diesem Tag dankbar bist.

Es gibt so vieles, wofür wir dankbar sein dürfen! Sobald wir uns auf die positiven Aspekte im Leben fokussieren, erschließt sich uns eine erleuchtende Einsicht: Wir haben alles, was wir brauchen. Wir definieren uns oft über unnötige Dinge, welche das Leben nicht glücklicher, sondern bei genauerer Betrachtung eher komplizierter machen. Wenn wir dankbar sind, senden wir eine Botschaft aus: Ich habe genug. Ich bin genug. Dankbarkeit macht aus allem mehr! Wofür bist du heute dankbar?

Bild: Schnittmuster Shirt Venla

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Schnittmuster:
Shirt Venla von Textilsucht

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4 thoughts on “Alles eine Frage der Sichtweise”

  1. Hallo,

    Ich finde deinen Post heute ganz besonders toll, denn er trifft den Zahn der heutigen Zeit. Das Thema Dankbarkeit für seine Umwelt gehört ebenfalls zum Thema Achtsamkeit. Gerade mit sich selbst sollte man achtsam umgehen und sich immer wieder erden. Leider kommt man mit der Thematik meist erst bei psychischen Erkrankungen in Berührung (ausser man betreibt yoga o.ä.), was dann für das restliche Leben zwar hilfreich sein kann, aber dann noch mehr an sich gearbeitet werden muss.

    Danke für den tollen Post.

    Viele Grüße

    Steffi

    1. Ja das stimmt aber auch dann lohnt es sich. Das schöne ist ja, dass man sich jeden Tag aufs neue Entscheiden kann ob man in seinem Leben etwas ändern möchte oder nicht.

  2. Liebe Julia,
    Ich kann deinem tollen Text nur zustimmen. Ich führe seit einem Jahr ein Glückstagebuch, in dem ich jeden Abend die schönen (manchmal ganz kleinen Dinge) des Tages notiere und habe gemerkt, wie das meinen Fokus verschoben hat. Ich versuche das auch meiner Tochter beizubringen und wir sagen uns jeden Abend, was wir an dem jeweiligen Tag am schönsten fanden.
    Liebe Grüße, Katrin

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