Heute gibt es die ersten Bilder von meinem neuen Cardigan, den ich nach meinem Schnittmuster “Lani” genäht habe. Und weil diese Bilder mit die ersten Bilder mit meiner neuen Kamera waren, gibt es gleich auch noch ein paar kleine Tipps zum Fotografieren und zur Bildnachbearbeitung.

So ein Blog egal ob es um Genähtes, Mode im Allgemeinen oder DIY geht, lebt von seinen Bildern. Schlechte Bilder machen jedes noch so überragende Teil kaputt. Im Laufe der Zeit habe ich eine Menge über Fotografie gelernt und weiß jetzt wie ich meine Bilder am besten bearbeite. Irgendwie habe ich da einen unstillbaren Perfektionismus entwickelt. Zwar bin auch ich noch meilenweit vom perfekten Bild entfernt und oft scheitert das perfekte Foto auch an mangelnder Zeit, aber ich bin schon deutlich näher dran als noch vor einem Jahr. Aber was macht für ein gutes Foto eigentlich den Unterschied aus?

Mein neues Schnittmuster Cardigan "Lani" - Bild 1 | textilsucht.de

Tipps für bessere Blogfotos: Selbstgenähtes fotografieren

Neben der Technik, also der Kamera ist es vor allem Erfahrung die den Unterschied macht. Es dauert eine Weile, bis man den richtigen Blick für Perspektiven, Hintergrund und einen schönen Bildausschnitt hat. Sind die Basics aber erst mal erlernt, ist es die Kamera, bzw. vielmehr das Objektiv, dass den Unterschied zwischen langweiligen und eben besonderen Fotos ausmacht. Hier ein paar Tipps, wie du deine Blogfotos noch besser machen kannst.

Meine digitale Spiegelreflexkamera von Canon

Ich fotografiere mittlerweile mit einer Canon 80D*. Nachdem ich die letzten Jahre mit einer Nikon D5100 (aktuelles Model Nikon D5600)* unterwegs war und hier bis zum Schluss auch nur mit den KIT Objektiven fotografiert habe, wurde es dringend Zeit für eine lichtstärkere Kamera mit größerem Sensor. Wer Wert auf eine richtig gute SLR-Digitalkamera legt, die technische alle aktuellen Anforderungen erfüllt, ist mit der Canon 80D* definitiv gut beraten. Preislich im Mittelfeld bietet sie wirklich einen überragenden Bildsensor, vergleichbar mit dem einer 3 Jahre alten Vollformatkamera von Canon und hat sogar WLAN und NFC mit an Bord, was das betrachten der geschossenen Fotos vor Ort sehr erleichtert.

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Finger weg vom Automatik Modus

Für wirklich gelungene Fotos benutze ich ausschließlich den Belichtungsautomatik-Modus oder fotografiere komplett im manuellen Modus. Wenn genügend Zeit ist, lohnt es sich, die einzelnen Einstellungen wie Blende und Belichtungszeit manuell einzustellen und sich dann langsam an das perfekte Bild ranzutasten. Hierbei ist es gerade für Anfänger hilfreich sich die Werte aus dem Automatikmodus zu Hilfe zu nehmen und dann in den manuellen Modus zu wechseln. Wenn die Lichtsituation stabil ist kann man sich dann durch anpassen der Belichtungszeit langsam an sein perfektes Bild rantasten.

Schnell gute Bilder mit der Belichtungsautomatik

Wenn grad mal wieder nicht so richtig viel Zeit ist hilft die Belichtungsautomatik. Hierbei kannst du die Blende (also die Schärfentiefe) manuell einstellen und die Kamera wählt die Belichtungszeit automatisch. Hier kann weniger schief gehen und du hast in der Regel ein optimal belichtetes Foto. Aber Achtung bei niedrigen Blendenzahlen. Hier kann es durch die geringe Schärfentiefe schnell einmal vorkommen, das auch Bereiche, die du eigentlich noch scharf haben wolltest, bereits unscharf sind. Passiert mir leider noch oft. Ein sehr genaues Fokussieren ist hier sehr wichtig!

Das Objektiv macht den Unterschied

Als Objektiv für meine Outdoorbilder verwende ich eine Festbrennweite von 50mm*. Dank der großen Linsen lässt das 50mm von Canon richtig viel Licht an den Sensor und eignet sich so auch super für dunklere Locations und schlechtes Wetter. Was das Objektiv neben dem super günstigen Preis so besonders macht, ist die 1:1.8er  Blende, die deinen Bildern ein wirklich tolles Bokeh verleiht. Also eben für diesen so geliebten unscharfen Hintergrund sorgt.

Mit dem richtigen Objektiv geht auch eine günstiger Kamera

Aber keine Panik, du musst nicht gleich eine so teure Kamera wie die Canon 80D* anschaffen. Auch die Canon EOS 750D* oder die noch günstigere Canon EOS 1300d* liefern in Kombination mit dem  EF 50mm 1:1.8 STM Objektiv* von Canon richtig gute Bilder ab.

Und wer es gerne etwas kompakter mag und einfach nicht überall eine große Spiegelreflexkamera mitnehmen möchte, sollte sich einfach mal die günstige und kompakte Canon M10* anschauen. Die Systemkamera von Canon passt dank ihres kleinen Gehäuses in jede Tasche. Du kannst aber trotzdem verschiedene Canon Objektive benutzen und so mehr aus deinen Bilder heraus holen.

Bildbearbeitung per App auf dem Handy oder PC

Auch wenn du kein Photoshop Experte bist, kannst du deine Bilder mit verschiedenen Apps super easy bearbeiten. Mit der Photoshop Express App* kannst du alle wichtigen Korrekturen, wie Belichtung, Dynamik und Klarheit vornehmen und deinen Bildern deinen ganz eigenen Look verpassen. Selbstangelegte Filter lassen sich ganz leicht speichern und so immer wieder verwenden.

Mit der Make Up App Perfect 365* kannst schnell und einfach Gesichter retuschieren. Pickel entfernen oder Haut glätten funktioniert mit dieser App ganz einfach auf Knopfdruck. Auch hier kannst du dir verschiedene Masken einfach abspeichern und ganz einfach jederzeit wieder verwenden.

Wenn du gerne vorgefertigte Filter für deine Bilder verwenden möchtest, hilft dir die App VSCO* schnell und easy weiter. Hier findest du verschiedenste Farbmasken um deine Bilder immer im gleichen Look und der gleichen Farbgebung maskieren zu können.

Hintergrund und Perspektive

Der Hintergrund sollte nicht zu unruhig sein und farblich zum Motiv passen. Grüner Wald im Hintergrund und dann ein grüner Pullover ist eher suboptimal. Ein Papierkorb direkt neben oder hinter dir genau so. Schau dich um, bevor du Fotos machst. Nimm die Perspektive der Kamera ein und schau, was dich im Bild stören würde, bzw. was noch viel wichtiger ist, was den Betrachter vom eigentlichen Motiv ablenken könnte. Fotos mit einem unscharfen Hintergrund, also einer geringen Tiefenschärfe, lenken nicht so leicht vom eigentlichen Motiv ab sondern heben es hervor.

Hast du etwas zu verstecken oder hast du eine Lieblingsseite, von der du dich gerne zeigst? Denke daran und bring dich entsprechend in Pose. Um größer oder gestreckter zu wirken, sollte leicht von unten oder sogar ganz vom Boden aus fotografiert werden. Wird leicht erhöht von oben fotografiert wirkt das Motiv kleiner. Was es sonst noch so bei Posen zu beachten gibt, verrate ich dir bald in einem eigenen Beitrag. Aber jetzt erst mal zum Cardigan, der neu in meinen Shop eingezogen ist.

Mein neues Schnittmuster Cardigan "Lani" - Bild 2 | textilsucht.de

Mein neues Basic Schnittmuster Cardigan “Lani”

Es handelt sich um einen Basic Cardigan der aus Strick, Jaquard oder leichten Sweatstoffen genäht werden kann. Er hat aufgesetzte Eingrifftaschen und kann in zwei Längen für Damen und Kinder genäht werden. Der Cardigan wird mit einem Beleg genäht und ist, dank weniger Schnittteile und meiner übersichtlichen Nähanleitung, super schnell genäht. Das perfekte Schnittmuster für Nähanfänger.

Mein neues Schnittmuster Cardigan "Lani" - Bild 3 | textilsucht.de

Mein neues Schnittmuster Cardigan "Lani" - Bild 4 | textilsucht.de

Mein neues Schnittmuster Cardigan "Lani" - Bild 5 | textilsucht.de

Mein neues Schnittmuster Cardigan "Lani" - Bild 6 | textilsucht.de

Schnittmuster kombinieren für den perfekten Look

Ich trage meinen neuen Cardigan hier mit einem Rüschenshirt. Der Rüschenpulli ist ebenfalls Teil meiner neuen Herbstkollektion und kann in verschiedenen Varianten genäht werden. Ich trage hier die Variante mit Rüsche im Vorderteil und halblangen Ärmeln. Du kannst die Rüschen aber auch in die Ärmel einnähen.

Mein neues Schnittmuster Cardigan "Lani" - Bild 7 | textilsucht.de

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Stoff:
Tropfenjersey von Der Stoffladen
Cardigan Strick von Lillestoff

Schnittmuster:
Rüschlishirt von Textilsucht
Cardigan Lani von Textilsucht

Shop the Look:
Schuhe Nike Juvenate
Jeans von Replay

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